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Studie "Ist Deutschland sprachlos?"
Praxisreport: Die neue Welt der Sprache
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- Entwicklungsstand bei Sprachapplikationen
- Erfolgsfaktoren und Stolpersteine
- Einführungsstrategien
plus Handlungsleitfaden für Betreiber und Anbieter
Eine empirische Untersuchung im deutschsprachigen Raum mit inter nationalem Benchmark
Erstellt von Heitzig Consult GmbH, Strateco GmbH und aixvox GmbH.
"Ist Deutschland sprachlos?"
Sprache ist das natürlichste Interface für den Menschen. Durch den technischen Fortschritt der letzten Jahre in den Bereichen Spracherkennung, -synthese und -biometrie bieten Sprachdialogsysteme heute eine ideale Schnittstelle, um die Mensch-Maschine-Kommunikation benutzerfreundlich und zugleich wirtschaftlich zu gestalten.
Aufbauend auf den Möglichkeiten der IVR-Systeme haben große Unternehmen und Konzerne in der Vergangenheit individuelle Systeme für Telefon- und Sprachintegration entwickelt. Das Aufkommen von offenen Standards wie VoiceXML und SALT beeinflusst die Entwicklungslandschaft für Sprachanwendungen positiv, haben sie doch deutliche Vorteile gegenüber bislang proprietären Systemen. Ferner öffnet die Bereitstellung von Werkzeugen für eine plattformunabhängige Entwicklung von Applikationen den Weg zur Industrialisierung von Sprachanwendungen.
In den letzten Jahren wurde der Markt für Sprachanwendungen durch Automatisierungs- und Rationalisierungspotentiale in der Kundenkommunikation getrieben: Kostenreduzierung, Effizienzsteigerung und Service-Level-Optimierung. Zunehmend erkennen nun Telekommunikations- und Internetanbieter die Umsatzsteigerungs- und Kundenbindungspotentiale, die sogenannte VoicePortale als Erweiterung zu bestehenden Mehrwertdiensten bieten, um die Netzauslastung zu steigern und Inhalte mehrfach zu vermarkten.
Dennoch ist der von vielen Analysten prognostizierte weltweite Boom bislang ausgeblieben: Während in Nordamerika Sprachdialogsysteme täglich millionenfach genutzt werden und Voice-Services den Betreibern bereits Milliardenumsätze bescheren, ist in Europa und speziell im deutschsprachigen Raum die Bereitschaft, in Sprachtechnologien zu investieren, noch immer sehr zurückhaltend. Vielfach liegt es daran, dass von Entscheidern in Unternehmen und bei Telekommunikationsanbietern das Thema Sprache mit komplexen, benutzerunfreundlichen und kostenintensiven Systemen assoziiert wird.
Um so wichtiger scheint es daher, die Vorteile und Grenzen von Sprachapplikationen in konkreten Einsatzfeldern zu demonstrieren. Bislang gibt es jedoch noch keine empirisch gesicherte Basis für den Entwicklungsstand, die Erfolgsfaktoren sowie die Einführungsstrategien im deutschsprachigen Raum.
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